Mittwoch, 28. September 2011

Es arbeitet...

Es arbeitet in mir. Es ist kein wirkliches aufgewühlt sein, sondern eher ein diffuses sich verändern. Ein spüren und nachdenken, kein wirres grübeln. Sondern ganz klar bei einem Thema bleiben.

Da half ein ausgedehnter Morgenspaziergang heute. Nachdem ich die letzten 2 Tage nicht wirklich draußen war, tat das gleich doppelt gut.

Ein loslassen von Schuldgefühlen.

Ein spüren, dass ich auf längere Zeit nicht in der einen Familie weiter arbeiten möchte. Vorerst bleibe ich da, bis ich weiß, ob nun Rente ansteht oder nicht und was dann sinnvoll wäre. Und erst, wenn ich was neues habe, werde ich da kündigen. Irgendetwas stimmt da nicht in der Familie, fühle mich immer leicht bedroht. Ich will gar nicht genau wissen, was da schräg ist.
Auch die Klarheit dazu, tut gut.

Und natürlich das Thema Jugend. Das ist seit 4 Jahren mal mehr, mal weniger "dran". Derzeit wieder mehr. Das wird es auch bleiben, weil ich das auch in der Therapie bearbeiten will.
Viele Fragen werden beantwortet. Ein erkennen, was ich damals gebraucht hätte. Dazu half mir eine Doku bei Arte. Über 4 Stunden ging es um Jugendgeschichten. So konnte ich immer ein Stück sehen, dann Pause einlegen und es wirken lassen. Wie die Darsteller mit dem Gefühlschaos umgingen, mit den Eltern, mit Entscheidungen, mit Problemen.
Typisch Arte war die Sendung schön ruhig.

Außerdem fand ich ein Buch, das ebenfalls das Thema Jugend hat. Sohn und Vater nähern sich wieder, nachdem der eine von der Schule geworfen wurde und der andere aus seinem Job. Eine Reise in die Vergangenheit.

So wird es ein weiterer ruhiger Tag für mich. Denn auch mein Kiefer meldet sich immer wieder mal, wenn ich zuviel tue oder zuviel rede (sowie gestern am Tel.) es ist kein direkter Schmerz, aber doch ein Unwohlsein.

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