Montag, 22. August 2011

Kontemplativer Montag

Hab ich gestern doch glatt meine innere Stärke wieder gefunden. Lag da einfach rum. Verstaubt und vergessen. Hab sie liebevoll hochgehoben, gereinigt und ihr einen schönen Platz ausgesucht :-)

Irgendwie erschreckend, aber auch beruhigend, dass sich meine Stimmung so extrem und schnell ändern kann.
Es ist, wie es ist.

Sodann gönnte ich mir einen ganz ruhigen Wochenstart:
Nach dem aufwachen, nur was überziehen (viel war es nicht, es hatte schon/immer noch 20 Grad) und dann erstmal ein kleiner achtsamer Spaziergang:
Wie fühlen sich die Füße an?
Wie sieht der Himmel aus?
Ist mein Bauch entspannt?
Was fühle ich?
Keine Gedanken an die kommenden Stunden (was muss ich machen?)

Wieder zuhause ein leckeres Frühstück: Naturjoghurt mit frischem Obst, Vollkornbrot, Kaffee und Wasser.
Und dann die erste Zigarette ganz bewußt auf dem Balkon rauchen.
Keine Hektik.

Danach fühlte ich mich so gestärkt und gut gelaunt, dass ich zum See fuhr. Die Welt erwachte erst langsam und alle Wiesen lagen noch im Schatten.
War mir aber eh egal, weil ich erstmal schwimmen wollte. Nackt.
Welche wunderbares Gefühl!


Erst als die Sonne meine Decke beschien, krabbelte ich wieder aus dem kühlen Nass und ließ mich trocknen.
Doch was war das? Ein komisches Gefühl an meinem Oberschenkel. Erst dachte ich es wäre ein Muskelzucken. Bis ich genauer hinsah! Meine Decke wölbte sich! Es lebt!

Da hat doch tatsächlich ein Maulwurf versucht heraus zu kommen! Auch noch nie erlebt :-) Leider sah ich ihn nicht und er versuchte es auch nicht an einer anderen Stelle. Schade. Hätte ihn gerne gesehn!

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