Freitag, 12. August 2011

Ein Freitag mit Kleinigkeiten

Draußen ist es ruhig. Die Straßen sind leer. Viele sind im Urlaub oder im verlängerten Wochenende (ja Bayern hat die meisten Feiertage und kommenden Montag ist da wieder einer).
Ich streife durchs Dorf, kaufe ein, hole meine neuen Personalausweis ab, gebe den Schlüssel einer Bekannten zurück, die im Urlaub war und deren Haus ich versorgte und wilde Einbrecher in die Flucht schlug (*haha*), ich radel zum See, mache eine kleine Pause, knabber an einer Breze, schreibe Tagebuch und genieße den Wind und den Duft vom frisch gemähten Gras.

Die Finanzen sind geregelt, der kommende Alltag auch, die Dramen des Lebens hauen mich nicht mehr so sehr von den Socken wie früher, ich habe gute Freunde, ich lache, ich fluche, meine Wohnung ist sauber.

Ich denke mir immer öfter: 80% Einsatz müssen reichen und nicht immer die 100%.
Ich befreie mich von dem Druck, was man machen sollte oder nicht. Ich habe wenig Ehrgeiz. Ich muss nichts außergewöhnliches leisten oder erschaffen. Meine Mittelmäßigkeit reicht mir inzwischen. Meine Träume träum ich, vielleicht lebe ich sie auch irgendwann, aber damit mache ich mir keinen Streß mehr.

Ich trinke Kaffee, erfreue mich an einem guten Buch, während ich in der Hängematte liege, esse ein Stück Kuchen, beobachte eine Fliege und überlege mir eine fleischfressende Pflanze zu kaufen.

Alles nix Großes, doch für mein Wohlergehen wichtig.

Fragen kommen, Antworten auch. Zweifel bleiben oder ziehen weiter.

Mein Leben ist ruhig. Und das ist gut so.

Kommentare:

  1. ja so soll es sein dass du zufrieden bist was so da ist...
    liebe Grüsse Elke

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  2. Das klingt gut! Genieß deine Ruhe und füll deine Energiespeicher wieder auf :-)

    LG
    Urmel

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  3. Energiespeicher? Welche? Wo? Ich hab das Gefühl, dass ich gar keine habe...
    Euch auch liebe Grüße!

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