Dienstag, 30. August 2011

Dies und Das


Darf ich vorstellen: Mein Traumhaus! Inmitten herrlicher Natur, nah an einem Fluß, keine direkten Nachbarn. Ach...träum...das wär's!

Und außerdem: Sätze bei denen sich meine Ohren sofort einklappen, meine Augen eisig werden und meine Lippen sich zusammen pressen:

Du bist mein Ein und Alles!

Tu es für mich!

Ich hab's doch nur gut gemeint!

Ich kann nicht ohne Dich!

Zu oft wird Liebe mit Verantwortungslosigkeit, Manipulation, Erpressung, Missbrauch und Druckmacherei verwechselt. Brauch ich nicht. Mir reicht Achtung und Respekt.

Und sonst so? Ich war heut platt. Musste mich 3x hinlegen und bin jedesmal in tiefen Schlaf gefallen. War heut irgendwas wichtiges?

Ehrlich gesagt ist mir die Arbeit zu viel. Aber das Geld ist jetzt wichtig, ich möchte ganz dringend 2 Dinge machen. Also heißt es: noch ein wenig durchhalten. Das ist blöd, weil das genau mein altes Muster ist: geht schon noch, das packst du! Und eigentlich geht eben gar nix mehr. Es ist nur noch ein quälen, ein durchhalten, ein funktionieren-müssen.

Also überlegt: Schaff ich den Ausflug morgen? Ist das wieder eine Überforderung? Oder kann es mich auch mal einfach ein wenig ablenken und wirklich gut tun?

Die Depression schreit: Nein, tu es nicht! Bleib bloß daheim! Und eine Seite freut sich, will dahin, an das große Wasser. Nochmal genau überlegt: ich muss nicht viel zu Fuß laufen, es sind (hoffentlich) wenig Menschen dort und es ist eine Umgebung mit wenig unterschiedlichen Reizen.

Ich probier's einfach. Meiner Begleitung hab ich bescheid gesagt, dass ich nicht wirklich fit bin und wohl eher wortkarg. Antwort:" Keine Sorge, wir machen uns einen ganz schönen Tag, völlig stressfrei!"

Danke.


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