Montag, 1. August 2011

Des nachts sieht man komische Gesellen,

dachte ich mir so gestern.
Und auch: Jetzt reichts mal wieder mit den lieben Artgenossen.
Hätte ich Abitur, ich würd rein aus Jux und Dollerei Psychologie und Soziologie studieren. Vielleicht verstünde ich dann des Menschen Verhalten und Gebären besser.
Da ich aber auf Abitur nachholen keine Lust habe, mutiere ich erstmal wieder zum Einzelgänger.

Wie Udo. Udo ist eine Insel, ein bißchen schräg und unsichtbar. Ein lockerer, amüsanter Film mit ein wenig Liebesdudelei. Und den sahen wir gestern im Kino. Open air! Bis gestern johlte ich noch allen ins Ohr: Ich liiiebe open-air-Kino. Man kann sich auf der Wiese rumfläzen wie man will, essen, trinken, ist an der frischen Luft, es ist einfach toll!
Ja nun, das schon, vorausgesetzt es wird nicht feucht und kalt und windig. Dafür hat meine teure Outdoorjacke den Test bestanden. Ohne die, wär ich eher heim.

Gestern mittag hing ich schon ordentlich in der Reizüberflutung fest. Kein Licht, kein Ton, durfte mich erreichen. Und ich tat nix. Nur liegend, die Augen geschlossen und atmen. Das reichte.
Da es mir aber wichtig war, mal wieder einen bestimmten Freund zu treffen, musste ich eben nochmal unter Leute und kam erst gegen 1 Uhr nachts heim.
Jetzt ist auch noch meine innere Uhr beim Teufel. Auch da reagiere ich sehr empfindsam.

Ok, Großputz fällt da heut wohl aus. Dafür ist innerliches vorbereiten für ein Vorstellungsgespräch dran.
Mensch, ich müßt erst noch die letzte Woche verarbeiten.
Irgendwie ist mir das Leben zu schnell.
Nu denn....

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