Sonntag, 3. Juli 2011

Wolkiger Sonntag

Gestern endlich eine sehr gute Freundin erreicht, bei der ich mich traute mich zu öffnen und einfach mal sagen, was derzeit los ist. Geteiltes Leid ist halbes Leid.

Solche Hilferufe sind für mich ein riesen Fortschritt. Ich hab nie was gesagt, sondern immer alles mit mir allein ausgemacht. Sich öffnen heißt ja leider auch, sich verletztbar zu machen.

Es tat gut, sehr gut. Ihre Sicht zu sehen, ihre Meinung zu hören, durch sie konnte ich aus einem anderen Blickwinkel auf mich schauen.

Mir wurde klar, dass ich mich derzeit wieder sehr abwerte, dem Schönen verschließe und mir selber weh tue. Daher die Weinkrämpfe, ich spürte ja den Schmerz den ich mir selber zufügte, konnte aber nichts dran ändern.

Außerdem stecke ich in einer Verweigerungshaltung fest. Da is nix mit Annahme. Nene...Annahme ist geschlossen. In mir tobt ein Rumpelstilzchen, das so gern ein anderes Leben hätte. Verdammte *'?&+#

Ich versuche immer Kontakt zu halten zu Leuten, die ich nicht in Therapie kennengelernt habe und denen Psychothemen etwas fremd sind. Ich brauch den Ausgleich und auch die Leichtigkeit, die „Normalität“. Derzeit spüre ich aber, dass ich mit diesen Leuten nicht so kann, ich fühle mich zu ungeschützt. Das vergeht auch wieder und ich hoffe, dass diese Freundschaften so stabil sind, dass sie diese Pause verkraften können. Und somit wende ich mich eher den Therapieleuten zu, besser als mich ganz zu verschließen. Es ist, wie es ist.

Mein neuer Cd-Spieler ist da. Ein Goldstück, fast schon edel und alles an Funktionen was ich mir wünschte. Juhuuuuu :-)

Heute bin ich wieder in meiner ruhenden Mitte, welch ein schönes Gefühl :)

Nachtrag:

Merke!

Wenn du jemandem sagst: googel mich einfach. Sollte man erst sich selbst googeln um zu sehen was man da über sich erfährt. Lacher des Tages! :-)


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