Sonntag, 10. Juli 2011

Eine spritituelle Ablehnung

Meine liebste Freundin hat mich drauf gebracht, dass ich die letzten Tage-die voller Weinkrämpfe- wohl einen Teil von mir abgelehnt habe. Sie hat es nicht so deutlich gesagt, sondern viel schöner umschrieben.

Ja die spirituelle Seite war vollkommen in der Dunkelheit abgetaucht. Ich habe sie dahin verbannt. Und die rationale Seite war stärker. Keine Frage, manchmal muss man bei Verstand sein, um leben zu können!

Manchmal da flipp ich aus, wenn ich so Dinge höre wie: höhere Macht, Glaube, Zeichen die das Universum schickt, Wege die die Seele sich aussucht, Einheit usw. ich denk mir: bleibt mir bloß weg mit dem Esokram!

Ein kleines Fünkchen meiner Spiritulaität hab ich nun wieder entzündet. Mit Hilfe eines wunderbaren Buches: Traum und Erwachen (eine Seelenreise auf dem Jakobsweg). Und was soll ich sagen: ich habe wieder ein Stück Seelenfrieden gefunden, fühle mich getragen und beschützt.

Heute wollte ich mir dann einen Kraftplatz suchen. Hat leider nicht geklappt. Denn die beste Stimmung dafür ist für mich der frühe Morgen, am besten am Wasser. Doch es war schon Mittag, ein Sonntag dazu, da kann ich den See schon mal vergessen. Im Wald krabbelten ebenso viele Menschen herum und in der Kirche ebenso.

Nun denn, aufgehoben ist ja nicht aufgeschoben, ich werde mir das für nächste Woche vornehmen.

Dafür hab ich mein Sportpensum für dieses Wochenende erreicht, nachdem ich gestern nur in der Hitze herum saß.

In einer Zeitung fand ich den Hinweis für einen Film:

gradaus-daneben.de
der Menschen zeigt, die die verschlungenen Wege des Lebens gehen.

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