Dienstag, 19. April 2011

Die goldene Mitte

Achja, uralte Lebensweisheit, dass alles was in die Extreme geht, nicht sooo der Hit ist.
Ich grübelte wild herum, warum ich wieder mal in ein so tiefes Loch fiel. Denn wenn ich weiß woran es liegt, weiß ich auch den Weg, wie ich da wieder heraus komme.
Meine Angst und Depression werden immer dann stärker, wenn ich mich überfordere oder unterfordere. Sei es beim Thema Arbeit: zu viele Stunden-zuwenige oder wie derzeit: gar keine. Langweilige Tätigkeit - sehr verantwortungsvolle Tätigkeit. Oder bei Menschen: zu viele in zu kurzer Zeit - oder gar keinen Kontakt.

Ich fühle mich wie in einem Computerspiel, sobald ich zu weit nach rechts oder links komme, ertönt ein aufschreckender Ton "Böööööp"!
Und so schlingere ich auf meinem Weg und stelle fest, dass ich mich selten in der dünnen Behaglichkeitszone befinde.

Gestern konnte ich das gut steuern. Die Mädels kümmerten sich abends rührend um mich und ich konnte sie auch bremsen, als es mir zuviel wurde. Ein schöner Abend.

Heute gilt das Motto: Nicht aufgeben, sondern eine Aufgabe suchen. Is schwer in dieser Zeit, in der man überall schnell austauschbar ist. Aber es erst gar nicht zu probieren ist nicht meine Art.

Noch was für die Lauscher:

Kommentare:

  1. Habe mich auch schon mit dem von "allem zuviel oder zuwenig " beschäftigt.

    Du hast es aber viel besser auf den Punkt gebracht.

    Zumal Du auch Dinge benannt hast, die einem so viel klarer werden.

    Bei zu viel Ruhe, haben wir nämlich auch wieder mehr Zeit zum Grübeln.

    Danke für die tolle Anregung
    Ines

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  2. Ich hatte im Job auch zu wenig. Ich bin gegangen. Nun bekomme ich (wahrscheinlich) zu viel und meine Angst wächst.
    Verstehe Dich!

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