Donnerstag, 17. März 2011

Selbstverlassenheit

Meine Nachtträume helfen mir.
z.B. träume ich sehr oft von Mr. S. Mein Schulschwarm aus damaliger Zeit!
Und ich glaube, er symbolisiert einen Teil von mir:
Wenn ich gut für mich sorge, mich spüre, dann ist auch Mr. S. mir zugewandt, liebt mich, kümmert sich um mich usw.
Wenn ich mich viel dicht mache, ablenke und nix mit mir zu tun haben will, verhält sich Mr. S. genauso im Traum zu mir: Abweisend, kühl, ignorierend.
Heute Nacht wartete ER also in meinem Zimmer, bis ich wieder kam, war fürsorglich und sehr sehr freundlich....*aaaccchhh* :-)

Vom Kopf her weiß ich, was es heißt mich um mich zu kümmern, auf meinen Bauch zu hören und mich selbst anzunehmen. Wär da nur nicht der kleine Teufel, der mir zu gern dazwischen funkt.

So und gleich gehts nur "alten-neuen" Therapeutin. Wir verbrachten ja schon 22 Therapiestunden miteinander und kennen uns etwas.
Trotzdem bin ich schon leicht aufgeregt.
Leider mußte ich feststellen, dass die Bahnverbindung etwas blöd ist: Wenn mein Zug in den Bahnhof einfährt, fährt am anderen Ende der andere Zug weg, den ich brauche. Somit bin ich gut 1 Std. einfach unterwegs. *grmppff*

Aber hej, im Grunde ist das ein Luxusproblem, denn
- ich bin froh, dass es so eine Möglichkeit der Trauma-Therapie für mich gibt, dass die Kosten übernommen werden.
- ich kann Bahn fahren und da bin ich unendlich froh, dass hier meine Ängste sich nicht breit machen
- ich fahr die Strecke 1x die Woche, ich hab eh Zeit, was solls...(ich merke wie sehr die Hektik um mich herum ansteckend ist: alles muss so schnell und effizient wie möglich sein)

Na denn, mach ich mich mal auf die Socken.....

Kommentare:

  1. Und wie wars? Vielleicht lernste mal in der Wartezeit jemand nettes kennen, wer weiß schon. Viel Spaß :).

    AntwortenLöschen
  2. "Luxusproblem" finde ich gut ;)

    Ich bin letztes Jahr von August bis Ende November täglich mit der Bahn gependelt, bei blöder Verbindung oder (leider üblichen) Pannen bei der Bahn war ich teilweise zwei Stunden für eine Fahrt unterwegs. Hat mir sehr geholfen, mich wieder näher ans Lesen zu bringen und ich habe angefangen, meine Umwelt aufmerksam zu beobachten. So manch lustige Geschichte gab es daraufhin bei mir zu lesen.

    Das bisschen Zeit kann also durchaus sinnvoll genutzt werden :)

    AntwortenLöschen
  3. Und Deine Worte wurden wahr...naja ich kenn den schon, hatten aber nun lange keinen Kontakt mehr ^^
    Gut wars!!!

    Jepp so isses, lesen kann ich da zwar weniger, aber ganz gut zur Ruhe kommen, weil ich ja nix tun muss, ausser sitzen, umsteigen, warten, sitzen. Viel entspannter als mit dem Auto!

    AntwortenLöschen
  4. Hihihi... Freut mich! Aha, der Männerbesuch im nächsten Post :).

    AntwortenLöschen