Samstag, 5. Februar 2011

Heute

Die letzten Wochen hab ich pö a pö meine Emailadresse geändert und mich bei zig Leuten/Newslettern/Firmen umgemeldet. Die nächsten 4 Jahre mach ich das nicht nochmal!!!

Aber Sicherheit geht nun mal vor und ich fühl mich nun wesentlich wohler!

Außerdem vermute ich mal, dass mir das Wochenende zur Erholung nicht reicht. Das weiß ich ja schon, dass ich immer sehr sehr viel Zeit für mich brauche und das Adrenalin und sonstige Action/Streßhormone der letzten Woche lassen sich nur langsam abbauen.

Ich hab gemerkt: Ich kann das annehmen. Es ist wie es ist. Und spätestens Frühlingsanfang hab ich wieder viel Zeit für mich. Jetzt heißt es halt: Arschbacken zusammen.

Was mach ich nun eigentlich so die ganze Woche ?

Um 6:30 trällert mein Wecker los und dann das übliche: Bad, Frühstück, im Tag ankommen, aus dem Haus gehen, Fahrt

Um 8:30 Tagesbeginn in der Klinik, meist eine kleine Runde entweder „wie es einem geht“, ein kleines Spiel, eine Geschichte....

Der Stundenplan der Woche:

1x Körperthera, 1x Kunstthera, 3x Einzelgespräch,2x Gesprächsgruppe (hier kann man sich Tips holen oder es werden Konflikte innerhalb gelöst),

je 1x: Qui-Gong, Visite, Imagination, Skills-Gruppe (wie geh ich mit Gefühlen um?), Ressourcengruppe (meist spielerisch: was hab ich denn so drauf?), organisatorische Gruppe (wer macht welchen Dienst), wer mag kann so noch ins Atelier und zu Feldenkrais.

Dazwischen Kontakt mit anderen Patienten, Schreibkram, Pause, Essen...

Gegen 14:30/15h heißt es dann: Abschlußrunde. Gemeinsam wird der Kliniktag beendet und auch hier eine kleine Runde, entweder: Was hab ich heute noch schönes vor? Wie geht es mir gerade? Was lasse ich an (Gedanken/Gefühlen) in der Klinik, Was hab ich heute gut gemacht....

Und dann geht der normale Alltag zuhause weiter.

Och klingt ja ganz nett? Jaaaaa, wenn man gesund ist, mag das fast wie eine nette, erholsame Kur klingen. Aber da diese Station spezialisiert auf Traumafolgestörungen ist, geht’s da oft hoch her.

Aber JETZT hab ich ja frei und geh mal im Bloggerland bissl stöbern :-)



Kommentare:

  1. Hups, ich wollte gerade sagen, das klingt ja ganz nett - sorry.

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  2. Nett, ehrlich gesagt klingt das enorm nach Stress finde ich ! Puh da haste viel zu tun und das nur bis mittags. hut ab !

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  3. Ja es passiert ja innerlich viel, manche Themen wühlen sehr auf, man bräuchte Zeit zum nachdenken, verarbeiten, aber ups es geht ja flott weiter. Wenn man so viel von anderen fühlt wie ich, is es auch schwer sich abzugrenzen, wenn jemand z.B. weint.
    Und ich mit meiner sozialen Angst is es Streß pur über 8 Std. ständig unter Menschen zu sein.
    Wenn ich angst vor Spinnen hätte und 8 Std. in einem Raum mit Spinnen sein müßte...wär es das gleiche.

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