Freitag, 21. Januar 2011

Der Berg wird größer

Meine Nächte sind derzeit nicht gerade erholsam.
Mein Schlaf ist sehr leicht, so dass ich die meisten Träume gut (zu gut!) mitbekomme und die sind ziemlich übel.
Außerdem wache ich 1-2x auf, wegen Hunger, egal wieviel ich abends esse.
Sehr nervig.
Gegen 8 bin ich dann vollends wach...
...und völlig zerschlagen. Jede Bewegung, jeder Schritt ist ein enormer Kraftaufwand!

Ich muss nächste Woche aber noch einiges vorbereiten
- viel einkaufen, damit ich so wenig Haushalt wie möglich machen muss.
- Großputz, aus demselben Grund
- Blutabnahme und EKG, Streßfaktor hoch5
- und so wie es jetzt aussieht auch noch ein Zahnarzttermin. Ebenso streßig!
Na merci!

In solchen Zeiten würd ich mich ja am liebsten unter der Decke verstecken: Mich sieht man nicht und somit seh ich meine ganzen Aufgaben auch nicht.
Kindlicher Glaube.
Ich würd am liebsten alles absagen. Nur, dass mir damit auch überhaupt nicht geholfen wäre.

Wie dann?
Langsam machen. Eins nach dem anderen. Dinge die nicht sooo dringend/wichtig sind wegfallen lassen. Ich muss nicht perfekt sein.
So gut es geht gut für mich sorgen.

Ok, dann los:
Einatmen, ausatmen und gleich nochmal ausatmen (bei zuviel Angst atmet man/ich immer zuviel ein) Zahnarzttermin ausmachen, einen Tee trinken, Papierkram erledigen und dann seh ich mal weiter.

Kommentare:

  1. Aufschreiben und nach Priorität sortieren hat mir geholfen. Wenn ich mir zu viele Dinge vorgenommen habe, habe ich im Endeffekt dann nichts gemacht. Bis es eben mir um die Ohren flog.

    Wenn mir heute etwas in den Sinn kommt, was ich machen muss, dann mache ich es sofort, bzw. innerhalb von 72 Stunden. (Irgendwo mal gelesen, wenn man sich etwas vornimmt und es nicht innerhalb 72 Stunden umsetzt, wird die Wahrscheinlichkeit das man es niemals erledigen wird, immer höher.) Das hat sich nun in mein Hirn eingebrannt und für mich eine gute Sache. :)

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  2. Das mit den 72 Std. würd mir zuviel Druck machen, aber so hat jeder sein System ;)
    Aufgeschrieben hab ich es auch und sortiert nach: Muss und Kann.

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  3. Mit meinem eigenen Druck kann ich ganz gut umgehen, nur nicht den von außen. Da werde ich zum Tier. :)

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  4. Ich wünsche dir viel Kraft und einen guten Fucus für die Konzentration aufs Wesentliche. Mich erschlagen solche "ich-muss-noch-Berge" auch sofort und mit ziemlicher Wucht. Irgendwo anfangen, irgendwie geht es...und dann in den Pausen raus in die Natur zum Auftanken und frische Luft atmen. Das bewirkt oft ganz viel und entspannt ein wenig, weil der Berg für einen Augenblick an Wichtigkeit verliert.

    Du packst das!

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  5. Kenne ich alles. Ich verstehe das.
    Und ich will es irgendwann, wie Du, ändern.

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  6. Druck is Druck, egal woher er weht :)

    Ich finde: wir alle packen das! :-)

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