Montag, 1. November 2010

Klostertage einer Schnecke

So, wieder bei mir angekommen.
Dazu brauchte es nun über 2 Tage fast ohne Zerstreuung, nicht mal das Radio lief.

Nur ein wenig Bewegung, viel Schlaf, viel Innenschau, leckeres Essen, Tel war aus und innere Gespräche (vor allem mit dem jugendlichen Teil in mir).
Dabei wurde mir bewußt, wie schwer es mir fällt mich zu spüren.
Achtsam aufkommende Wünsche, Gedanken, Gefühle zu spüren, zuzulassen und nicht sofort unterdrücken und wegschieben.

Heute darf das alles sein und es ist neu.

Und anstrengend, weil ich zu gern ins alte Fahrwasser rutsche.
Somit braucht es auch viel Konzentration und Langsamkeit.

Mein Grundpegel in Sachen Streß ist immer sehr hoch und wenn dann noch eine Kleinigkeit dazu kommt, ist es aus.
Also heißt es: Entspannen, entspannen, entspannen!

Manchmal fällt es mir schwer mich so in Ruhe zu lassen, ich peitsche mich dann weiter, weil ich meine, das bringt mir mehr.
Bis mir wieder die Tankstelle einfällt:
Kein Autofahrer sieht es als Unnützigkeit an, zur Tankstelle zu fahren.

Der Lohn kam prompt:
Ein wunderschöner nächtlicher Traum, der mir gezeigt hat, dass ich auf dem richtigen Weg bin
und diese wunderbare ruhige innere Mitte.

Kommentare:

  1. Och da bin ich ja nen wenig neidisch auf Deine Kräfte die Du für Dich aufwendest und die kleinen Erfolge schon verbuchen kannst. Kleine Schritte bringen Dich ans Ziel...Weiter so ;-)

    AntwortenLöschen
  2. Das kannst DU auch ;)

    Tja an meiner Selbstfürsorge muss ich immer wieder dran bleiben, ich weiß ja wo das sonst hinführt....

    AntwortenLöschen