Donnerstag, 11. November 2010

Innere Anspannung

Ich habe gelernt immer wieder auf meine innere Anspannung zu achten und gegeben falls zu regulieren. (das mag bei anderen von ganz allein passieren, aber ich kann mich sehr gut innerlich ausschalten und spüre das dann nicht!)

0 ist der Tiefschlaf und 100 die Panikattacke bzw. Selbstschädigung (je nach dem ob ich mich gerade unterlegen oder überlegen fühle).
Einige Zeit hab ich das auch schriftlich dokumentiert, um es ernster zu nehmen und eine Übersicht zu bekommen. Und musste erkennen, dass ich sehr oft hochtourig laufe, was meine übermäßige Erschöpfung erklärt. Ich verbrauche mich schneller.

Derzeit bin ich wieder mal bei ca. 80. Was mich streßt.
Ich laufe wie ein aufgezogenes Spielzeug durch die Gegend, bin hibbelig und nervös und kann mich überhaupt nicht konzentrieren. Es ist anstrengend.
Das blöde ist, ich habe dann noch mehr Lust auf Kaffee und Zigaretten, was mich ja noch mehr pusht.

Am hilfreichsten wäre: Ausdauersport, so wie ich es den ganzen Sommer über tun konnte.
Jetzt bei Kälte und Nässe ist das nicht der Hit. Schwimmen ist mir da zu sanft.
Aber ein ganz langer Spaziergang kann manchmal auch helfen. Wenn ich nicht zu müde bin.

Und natürlich auch zu schauen: Warum habe ich so einen inneren Streß?
Das weiß ich diesmal (immmerhin) ...wie so oft: Eine alte Geschichte.
Eine traumatische Situation, in der ich nicht weglaufen konnte und diese Energie ist noch in meinem Körper gespeichert und irgendetwas in mir will dann eben JETZT weglaufen, weil es sich so gefährlich anfühlt.

Also werde ich mich bemühen, mich nicht weiter zu stressen, sondern runter zu fahren durch Imaginationen, gute Selbstfürsorge und beruhigende Selbstbeelterung...

Kommentare:

  1. So geht es mir auch oft.. kann ich gut verstehen. Genauso ..zwischen Tiefschlaf und Panikattacken.. Selbstschädigung zum Glück nur in Gedanken. Und dieses hibbelige.. manchmal konnte ich mich bei der Arbeit 4 h nicht einmal hinsetzen.. wie ein aufgezogenes Durazell Kaninchen...

    Ich versuche es dann auch mit Sport.. ich mache etwas Bauchtanz-ähnliches zu Hause oder tanze falsch zu Salsa Musik, geh zum Badminton und spazieren. Wenns ganz schlimm ist, versuche ich auch dieses Selbstbeeltern.. ich stell mir vor, wie meine Oma mich trösten würde und sag mir das dann selbst.

    Alles Liebe und ich hoffe, es wirkt :).

    Tina

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  2. Genau Durazell!! Mir fiel der Name nicht ein :)
    Mir fällt auf, wie gut mir die Selbstgespräche tun, so wie es normal-gesunde Eltern tun würden, mit Erklärung, Beschränkungen, besondere Aufmerksamkeit, trösten, mitfreuen, je nach dem :)
    Es hat gewirkt !!
    Dir auch weiterhin gutes "cool down" :)

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  3. Ihr seid schon so weit.. ich merke erst wenns schon zu spät ist das ich aggressiv bin zu mir, über mich , wie auch immer.. Aufschreiben, ja das sollte ich auch mal machen um zu schauen wie oft ich mich NICHT unter Kontrolle habe.
    Ich habe gute Tabletten immer dabei, fals ich es nicht schaffe runter zu kommen, ich habe sie erst einmal genommen, viell hätte ich sie öfter nehmen sollen, denn manches zeigt Nachwirkung...hmmm, selbstgespräche, ja das gibts dann auch, aber peitscht mich nur an...
    Ich wär auch gerne so weit wie Ihr zwei, vorallem Du"Regenfrau". Auch wenn Du Koffein und Nikotin benötigst in solchen Situationen, ich habe da Schoggi für .
    so und jetzt habe ich mein bett..Gute Nacht und auch bei Mistwetter ist sport gut .Zwinker

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  4. Ahja klar Schoggi muss da bei mir auch herhalten und manchmal auch Alk.
    So Tabletten hab ich auch, manchmal beruhigts mich schon wenn ich die dabei hab ;) und nehm die auch gaaanz selten.
    Eben keine peitschenden Selbstgespräche, die hab ich auch gut aufm Kasten und wenn jemand anderes SO mit mir umgehen würde, wie ich das tue, der wär schon längst nich mehr in meinem Leben..tztz..aber ich bessere mich und kleinste Veränderugen zeigen schon große Wirkung, genial ;)

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