Montag, 8. November 2010

Die Macht der Gedanken

Was wäre, wenn wir mit unseren Gedanken mehr erreichen können, als wir derzeit wissen?

Was, wenn wir mit unseren Gedanken mehr machen können, als Sudoku lösen und Atombomben bauen?

Was, wenn wir wirklich mit unseren Gedanken unsere Welt um uns herum schaffen würden?

Was, wenn wir uns dessen auch bewußt wären?

Das was wir denken auch real wird?

Es sind diese halb unbewußten Gedanken, die die man nicht wirklich erkennt, die wahr werden, habe ich festgestellt.

z.B. habe ich als Kind wahrgenommen (nicht gewünscht!) dass ich mal gerne eine eigene Wohnung hätte, in der eine Treppe ist. Nun habe ich diese: eine kleine 1,5 Zimmer-Bude mit 14 Treppenstufen (hinauf zur Galerie).

Oder ein Bekannter hatte einen Rohrbruch und sein Keller stand unter Wasser. Wieder dachte ich halb unbewußt, dass ich das nicht will (ich fokussierte meine Energie auf das Wasser) und prompt riß das Rohr unter meiner Dusche und all das Wasser verteilte sich unter meinem Parkettboden (!) und zog die Wände hoch.

Achte auf Deine Gedanken, denn sie werden zu Taten?!

Wenn ich mit dem Rad unterwegs bin und ein kleines Schlagloch sehe und nur drauf starre und mir wünsche NICHT da durch zu fahren, fahre ich genau da durch, denn: Energie folgt der Aufmerksamkeit.

Wenn wir also all die Katastrophen in den Medien hören und sehen, ziehen wir nicht genau das an?!

Was sind deine Überzeugungen/Ansichten in deinem tiefsten Inneren?

Die, die man sich kaum traut anzuschauen, geschweige denn auszusprechen, weil sie so unrein, bös, rassistisch, lebensfeindlich, egoistisch ect. sind?

Warum mache ich mein Abitur nicht nach?

Warum verdiene ich nicht selber mein Geld?

Warum habe ich keinen achtsamen, lieben Mann?

Warum tue ich nicht das was mir Freude bringt?

Weil ich im tiefsten Inneren der Überzeugung bin, dass ich es nicht wert sei? Weil ich meine, dass ich nicht klug genug bin? Weil ich meine es nicht verdient zu haben?

Vielleicht....


Schaue dich an,

sei ehrlich zu dir selbst

höre unvoreingenommen zu

und dann schaue dein Leben an.

Findest du Übereinstimmungen...?!?!

Kommentare:

  1. Als Teenager habe ich lauter Bücher in der Art gelesen, wie wichtig das positive Denken ist. Das hat mir total geschadet. Ich hab dann versucht, zu kontrollieren, was ich denke. Das hat sicherlich dazu mit beigetragen, dass ich starke Probleme habe, Gefühle wie Wut und Trauer auszudrücken und stattdessen Panikattacken bekomme. Dieses Gefühl, der andere würde wahrscheinlich sterben und ich gleich mit, wenn ich so negativ jemandem anderen gegenüber empfinde.

    Ich denke wichtiger als aus Gedanken werden Taten und die Energie folgt der Aufmerksamkeit ist die Art der Wahrnehmung. Also ganz gezielt seine Wahrnehmung auf das Gute lenken und Dinge mal ganz anders wahrnehmen. Alternativen wahrnehmen und bei Problemen mal ganz anders reagieren. Auch im Streit wahrnehmen, wie wichtig der andere ist und was er sonst alles positives tut. Und Sachen als Schwäche des anderen wahrnehmen und nicht als persönlichen Angriff.

    LG Tina

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  2. Oh nein, es geht mir gar nich ums positive denken!(und das womöglich noch zu jedem Preis)
    Sondern einfach sich bewußt werden a) mit was man sich umgibt und b) seiner Gedanken (ohne Bewertung, Kontrolle, Verurteilung).
    Ich habs mit diesen Selbsthilfebüchern auch mal übertrieben und es tat mir auch nicht gut! Ich war nicht mehr ich.
    Und zu Panikattacken, da könnt ich langsam selber ein Buch drüber schreiben ;) Aber "toitoitoi" sie haben mich schon lang nich mehr besucht ;) und das darf auch so bleiben.

    Schönen Tag Dir!

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  3. ja ich finde Übereinstimmungen - leider.

    Kennst du das Buch "Illusionen" von Robert Bach (ist der Autor von der Möwe Jonathan) - das hatte ich als Jugendliche sehr gern, und das fiel mir dazu grade ein. Auch wenn es um den Messias geht ist es nicht religiös ;)

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