Sonntag, 21. November 2010

Das Glück des Lebens....

.... durch die Befriedigung der Grundbedürfnisse:

Körperlich: Essen, Trinken, Wärme, Schlaf, Ruhe, Sicherheit, Bewegung

Seelisch/geistig:

Geliebt werden, lieben, verstanden werden, Vertrauen erfahren, Respekt erleben, Optimismus spüren, Gewaltfreiheit (emotional,körperlich), Mitsprache haben, Gefühle erleben (dürfen),Gemeinschaft – Gruppenerleben (dazugehören)Bedürfnis nach Anerkennung, Verständnis, Respekt, Lernen, Kontaktbedürfnis,Bedürfnis nach Selbstverwirklichung,Persönlichkeitsentfaltung...

Was aber wenn man das meiste davon nicht hatte?

Sondern nur dazu auf der Welt war, die narzisstischen Bedürfnisse der Eltern zu erfüllen?

http://www.vaeternotruf.de/narzisstischer-missbrauch.htm


das ist natürlich schmerzhaft und schlimm. Doch das vergangene kann ich nicht ändern, nur das Heute. Leider muss ich immer wieder feststellen, dass ich entweder genauso hart mit mir selbst umgehe oder mich gnadenlos vernachlässige. Ich spinne also den Faden meiner Eltern weiter und darin liegt meine Verantwortung...heute.

Die goldene Mitte finden, zwischen Disziplin und loslassen. Manchmal ein Drahtseilakt. Aber wenn es mir gelingt, geht es mir wunderbar!
Harte Arbeit zwischen Askese und guter Selbstfürsorge.
Manchmal sind es so kleine Dinge wie:
Mich wärmer anziehen/zudecken/Wärmekissen wenn mich friert,
essen, wenn ich Hunger habe, ausruhen, wenn es mir zuviel wird.
Da habe ich den "Lohn" sofort.


Bei anderen Dingen ist die Mühe erst später zu sehen (aber immerhin!)
wenn ich mit Kleinstbeträgen meinen Schuldenberg abtrage und gestern erfahren habe, dass wieder ein Konto nun auf 0 steht (Juchuuu!)
und mir in dieser Zeit aber trotzdem auch mal was schönes für mich gönne.

Ich werde immer trittfester in meinem Leben,
die Selbst-Beelterung und das nachreifen wirken.
Meine Eltern haben einiges vermasselt, aus welchen Gründen auch immer,
aber heute kann ich mein Leben so leben, wie es mir gut tut und "die Alten" sein lassen wie sie waren und sind.

Auch das tut gut, das mal für heute, für einen kleinen Moment zu spüren:
Diesen Frieden.

Kommentare:

  1. gratuliere zur selbsterkenntnis. man muss nur öfter in sich rein hören um auf sich zu hören.
    geniesse das , das du es stück für stück lernst

    AntwortenLöschen
  2. Ja danke ;)
    Vom Kopf her war mir das schon ne Zeit klar, aber es rutschte nun auch ins Gefühl, in den Bauch, ins Herz...ach ich genieße es einfach, so lange es da is ^^
    Schönen Tag Dir!
    PS: Laß Dich nich zu sehr von solchen Hohlköpfen ärgern (stell sie dir einfach nackt vor oder wie sie gegen nen Laternenmast rennen *kicher*)

    AntwortenLöschen
  3. Hej

    Also alle Achtung will ich sagen.
    Genau so sehe auch ich das schon lange. Irgendwann kann man seinen Eltern nicht mehr sein "so sein" in die Schuhe schieben. Dann drueckt man sich vor der eigenen Verantwortung.
    Und worauf läuft es denn zu einem Teil im Leben drauf hinaus?
    Ja, erwachsen werden, und dazu gehört es nun einmal, auch die Verantwortung fuer die eigenen Taten zu uebernehmen.

    Eigenartigerweise ist es so zumindest in meinem Arbeitsleben: je mehr Verantwortung ich uebernehme/anvertraut bekomme, desto mehr Freiheiten habe ich in meiner Arbeit bekommen.
    Das geht Hand in Hand.

    Zumindest sehe und erlebe ich das so.

    Und als sparsamer Mensch will ich Dir sagen: gratuliere zu einem neuen 0 € Schuldenkonto!!!
    Mache weiter so!

    Kap Horn

    AntwortenLöschen
  4. Danke Kap Horn, ja stimmt, irgendwann wirds peinlich, wenn man immer noch die Eltern vorschiebt :)
    Und allein vor den Wörtern: Verantwortung und Disziplin hats mir schon gegraut, aber es gibt einem auch orientierung und Halt, es is nich nur schlimm!

    Ich hab viel Lehrgeld gezahlt und sparsam bin ich nun auch :) Es stimmt also nicht, dass Hans es nie lernt, was Hänschen noch nicht konnte
    LG

    AntwortenLöschen