Dienstag, 9. November 2010

Allerlei

1. In meiner Statistik unter den Suchbegriffen fand ich: "Peitsch mich wund"
Ääääähhhhhh ja..also...hmm...*Unterkiefer wieder hochklapp* tztztz und pfui und ne also wirklich....

2. Hin und wieder einfach sämtliche To-do-Listen wegzuwerfen ist unglaublich befreiend, vorausgesetzt man schafft es auch den Kopf leer zu bekommen (verdammt ich kann mir alles so gut merken *hmpf*)

3. Letztens in der Bahn:
Neben mir sitzen zwei Gören im pubertären Alter.
Sie:" Boah und dann musste ich bei dem schönen Wetter noch lernen!"
Ich denk mir: Tja Mädels, willkommen im Leben, das wird nicht besser, außer ihr macht Nachtdienst, werdet Selbstständige oder arbeitslos.
Vielleicht hab ich ja laut gedacht, denn kurz darauf meint die eine wieder:
"Naja wir sind ja auch nicht mehr in der Grundschule!"
Bingo, gratuliere zur Wahrheitserkennung :)

4. Ich steh am Balkon und schau verträumt auf die Straßen. Eine junge Frau kommt vorbei, mit ihrem Hund. Ein schneeweißes Kalb mit schwarzem Maul (ein Kangal), das unangeleint vor ihr her trabt.
Oh denk ich mir noch, hoffentlich hört der gut und außerdem ist das schlicht verboten, in der Stadt so ein riesen Vieh unangeleint stromern zu lassen.
Aus den Augenwinkeln seh ich, dass sich was bewegt:
eine Nachbarskatze bringt sich in Sicherheit und fetzt über die Straße. Hund-Kalb im besten Galopp natürlich hinterher.
Bravo.
Junge Frau flötet sanft und scheinbar unbeeindruckt hinterher: "Aber nicht auf die Straße!"
Ahja...
Äh Sie, junge Frau *amÄrmelzupf* das ist ein HUND und kein Kind.
Hund war dann nicht mehr gesehn.....

5. es sollte Mode werden, die ersten beiden Knöpfe der Jeans offen stehen zu lassen und keinen langen Pulli/Bluse/Weste drüber zu tragen. Dann müßte ich mir jetzt auch nicht dauernd neue Hosen kaufen...
andererseits bin ich ja durchaus froh, dass ich wieder mein Normalgewicht erreiche, 58kg bei 183cm war ein bisschen mager...

6. wenn ich von Hartz-4-Beziehern höre, dass sie sich an den Rand der Gesellschaft gedrückt und ausgeschlossen fühlen, zucke ich innerlich nur mit den Schultern...
Letztens wurde mir klar warum: Unsere Familie war schon immer etwas abseits, also ist mir diese Stellung schon bekannt.
Wir hatten eine Minimietwohnung, während alle um uns herum in großen Häusern oder Bauernhöfen wohnten.
Bei uns blieb der Vater zuhause und Mutter ging arbeiten, schmiss den Haushalt und soff die Männer in den Kneipen untern Tisch.
Wir waren die einzigste Familie die auseinander brach...
usw.
Bei den Gescheiterten und Verrückten fühlte ich mich also schon immer wohler..nach dem Motto: Ist der Ruf mal ruiniert, lebts sichs gänzlich ungeniert.

und 7.
draußen is es grau und kalt und IHHH, deswegen nehm ich mir heut die Freiheit und besuch nochmal mein Bett.

Happy Day! :-)

1 Kommentar:

  1. das nenn ich ne menge eindrücke.Grins...aber die Nr 7 gefällt mir ,da ich morgen frei habe werde ich versuchen mir die Freiheit zu nehmen lange dort zu bleiben ;-)
    Lg

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