Donnerstag, 28. Oktober 2010

Ich, Strohfeuermensch

Tja das lodernde Feuer (http://regenfrau.blogspot.com/2010/10/feuer-und-flamme.html) weicht einem kleinen Licht.

Dem Licht der Erkenntnis.

Und das tut weh.
Das ist richtig scheiße.

Einerseits.
Andererseits hat es natürlich was gutes: Ich habe, bevor ich mich im größten Schlamassel befinde, erkannt, dass mein Vorhaben nix gutes wäre.
Selbstschädigung in glitzerndes Papier verpackt.
Schön anzusehn, nur der Inhalt ist Schrott.

Das wahre Leben hat mich wieder.

Früher war es sicherlich notwendig meine Gefühle abzuspalten.
Inzwischen habe ich aber einen anderen Weg eingeschlagen,
der da heißt: Augen auf und durch.
Und nicht mehr: Augen zu, nix mehr hören und schon gar nicht fühlen.

Selbst wenn ich es wollen würde:
Ich kanns nicht mehr. Ich kann mir nix mehr vorlügen und so tun, als wisse ich von nichts.
Spätestens die Träume in der Nacht bringen mir die wahren Gefühle, die ich in den Träumen des Tages, nicht spüren wollte. Und das so eindringlich und vehement, dass ich davon aufwache.

Tja.
Ich landete mal wieder auf meiner altbekannten Autobahn
und kam von meinem kleinen Waldwegchen ab.

Zurück zum Start.
Samt Traurigkeit und Schmerz.
That's life.

Kommentare:

  1. Höhen und Tiefen gibt es doch immer und naja man rennt und rennt und beim Rennen fällt man auch öfter, aber das Du dann gleich wieder aufstehst,das ist doch entscheidend , oder ? Ich glaube fest daran, dass man sich jeden Wunsch erfüllen kann, wenn man die Kraft hat nach vorn zu schauen und nach jeder Niederlage wieder neuen Mut zu schöpfen.
    Ok mir gelingt das eher schlecht als recht, dennoch bleib ich oprimistisch ;-)
    Wünsche Dir einen sonnigen Tag

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  2. Ich wollte, ich wüsste wovon du sprichst. Von Gefühlen überrollt und heimgesucht werden kenne ich und ich habe lange gebraucht bis ich merkte, offensiv damit umgehen bringt am meisten..., tja nun, die eigenen Gefühle sind das was uns ausmacht, sie sind die Erfahrungsmuster, die wir vom ersten Moment unserer Existenz an, anlegen und die uns helfen zu überleben. wenn sich die Lebensumstände ändern, haben wir den Schlamassel am Hals, neue Bahnen anzulegen, das passiert aber nicht von allein (oder dauert dann entsprechend lange). Heute können wir sagen, wir müssen unsere Programmierung umschreiben, was haben die Leute nur im präcomputer Zeitalter gesagt? Ab heute bin ich glücklich?
    ich grüße dich, Stephanie

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  3. @ Berlingöre: ne im Moment gehts um was anderes als die normalen Höhen und Tiefen des Lebens. Es wäre wieder eine Selbstzerstörung im weitesten Sinn geworden.
    Aufgestanden bin ich noch nicht, ich hock nochn bissl im Dreck und jammere :)

    @Stephanie: ja ich habs mit Absicht nicht ausführlich erzählt. Und der Umgang mit Gefühlen..das is für mich derzeit wie ne neue Sprache lernen...
    und ich bin dabei eine neue Bahn anzulegen, eben mein Waldwegchen ^^
    Früher wurden doch die Leute die sich mit Gefühlen und so nen "Kram" beschäftigt haben als Hexen verurteilt und verbrannt :-))

    Euch auch einen optimistischen sonnigen Tag ;-))))

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  4. Ich schreibe heute einfach:
    Ich denke an Dich !

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  5. Irgendwie bin ich froh, dass es mir nicht alleine so ergeht.

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