Freitag, 22. Oktober 2010

Feuer und Flamme

Eigentlich müßte ich ein Schild tragen: Vorsicht leicht entflammbar.
Ich kann mich sehr schnell für Ideen, Jobs, Lebensentwürfe, Männer und was es sonst noch gibt, begeistern.

Ich bin dann wirklich fern jeglicher Realität und schwebe auf rosa Wolken.
Mir wurden schon mal manische Züge angedichtet. Von mir aus.
Früher hab ich in dieser Euphorie allerhand angestellt,
bis mich die Wirklichkeit wieder einholte...
...und ich heulend und jammernd auf der Nase lag und mich mühsam wieder aufrappelte.

Aber ich lern ja dazu
oder werd erwachsener, what ever.
Seit Tagen schwebe ich wieder, ich bin im Fieber, ich phantasier und male mir alles in wunderschönen Bildern aus, wie es werden könnte.
Nun ist es aber anders: Ich weiß, dass es auch eine andere Seite der Medaille gibt. Ich lauf nicht gleich wieder los. Ich überstürze nichts mehr und erzähle auch nicht jedem davon.

Sondern:
Lasse alles erstmal so, wie es ist.
Informiere mich.
Lasse mir Zeit.
Erzähle nur Leuten davon, deren Meinung mir wichtig ist und von denen ich weiß, dass sie mir wohlgesonnen, offen und ehrlich sind.
Überlege und fühle in mich:
Ist es ein altes Muster oder könnte es wirklich so sein.
Wenn überhaupt wär das alles erst ab nächstes Jahr, so ab Mai spruchreif.

Bis dahin kann noch viel passieren.
Bis dahin kann ich alles auf Tauglichkeit und Umsetzung abklopfen.
Aber vorerst gönne ich mir noch ein wenig Schwebezustand und die Welt umarmen wollen, vor Glückseligkeit.

Der Rest kommt eh von ganz allein.

1 Kommentar:

  1. Liebe Regenfrau

    Ich glaube posititve Gedanken sind das beste Triebwerk für ein glückliches Leben. Ich drück dir die Daumen, für was auch immer... :-)

    Simone

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