Donnerstag, 9. September 2010

Alles ist Energie

Hätten wir keine Energie in uns, wären wir tot.
Der eine hat mehr, der andere weniger.
Und jeder versucht so gut es geht, noch mehr Energie zu bekommen.
Ganz logisch, denn wie fühlt man sich voller Energie?
Gut, euphorisch, kraftvoll, lebendig!
Mit frischem Tatendrang ans Werk gehen, das macht Spaß!

Man sagt ja auch: Ach da hab ich mal wieder richtig aufgetankt.
Sei es in der Natur, bei einer Massage, im Urlaub am Meer.
Jeder muss auf seinen Energiehaushalt achten, sonst ist man schnell ausgebrannt, leer, schlapp.
Da stellt sich die Frage: Wo tanke ich am besten auf?
Dem Auto gibt man gern den besten Sprit.
Gönnen wir uns den auch? Das qualitativ hochwertige Essen oder geben wir uns mit billigen Diesel zufrieden?
Aber nicht nur der Körper braucht Energie, sondern auch unsere Seele, mit was füttern wir die?

Vielleicht sind die Menschen deswegen so süchtig nach noch mehr Geld, weil sie meinen damit auch mehr Lebensenergie zu haben?

Ich bin so ein Mensch, ich gebe sehr gerne und oft auch zu viel.
Nach dem Motto: Hauptsache erstmal geht es allen anderen um mich herum gut und dann schau ich mal nach mir.
Geht natürlich nicht gut. Das will ich manchmal nicht glauben, so dass mir das Leben das wieder unmissverständlich zeigen muss, auf die harte Tour. Die Holzhammermethode ist nicht zu übersehen! Anscheinend versteh ich es nicht anders.

So, was passiert, wenn jemand sehr viel Energie hat und der andere zuwenig?
Man will etwas von dieser übersprudelnden Energie des anderen haben!
Ganz natürlich!
Jeder kennt das: Man unterhält sich mit jemand, geht wieder auseinander und man fühlt sich ziemlich müde und schlapp, bekommt vielleicht sogar Kopfweh.
Oder das andere: Man fühlt sich frisch und munter und wieder „aufgeladen“.

Es gibt aber auch Menschen, die böserweise „Energievampire“ genannt werden.
Die immer nur saugen. Immer nehmen.
Inzwischen spüre ich das sehr schnell und werde richtig wütend.(Das wäre wie, wenn jemand einfach in meine Wohnung marschiert und sich üppig ohne zu fragen, an meinem Kühlschrank bedient).
Die immer die Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Die sich regelrecht an einen dran hängen.
Und die, wenn man sich denen verweigert, sehr unangenehm werden können! Wenn man nicht mehr zur Verfügung steht.

Bei manchen Vampiren hilft nix anderes als zu gehen. Aus Selbstschutz.
Manche Menschen möchte ich nicht ganz verlieren, aber ich muss sehr gut auf mich achten, wenn ich mit jenen Kontakt aufnehme.
Das tue ich dann nur, wenn es mir selber sehr gut geht, so dass mir etwas Energieabgabe nicht schadet. Ich muss gut geerdet sein, innerlich zentriert und geschützt (oft hilft ein inneres Stoppschild oder gar eine innere Schutzweste, wenn ich gar nichts geben mag/kann
z.B. in einer großen fremden Menschenmenge.)

Manchen Vampiren ist ihr Verhalten gar nicht bewußt und natürlich mutiert man selbst auch mal zum Vampir. Auch das ist natürlich.
Mir geht es aber um die Ausgewogenheit (geben/nehmen) und meiner bewußten Entscheidung:
Wem will ich was geben? Und wieviel? Und wann?
Und wo kann ich mich wieder aufladen?
das ist meist *oh wunder* ;) dort wo Lebendigkeit im Überfluss vorhanden ist: Bei Tieren, in der Natur,
aber auch Musik und beim Malen kann ich mir viel Energie holen...

Kommentare:

  1. Solche Energievampire - die dauerhafte Variante - kenne ich auch. Es ist allerdings auch echt schwer, den Kontakt so kurz zu halten, wenn man diese Menschen eigentlich sehr gern hat. Ich bin nach jedem Treffen erst fröhlich, weil man sich nach langer Zeit wiedergesehen hat, und danach niedergeschlagen, weil der andere alles für sich beansprucht hat. Wenn auch vermutlich, ohne es zu merken.
    Ich hab festgestellt, dass ich Anfang der Woche beim Renovieren meiner Wohnung die Speicher wieder richtig aufgetankt habe. Das fand ich sehr erstaunlich. Habe mich lange nicht mehr so gut gefühlt. Manchmal muss man wohl einfach mal eine kurze Auszeit haben und mal ganz was anderes machen. Einfach mal für sich selbst. Aber im Alltag ist das ja oft leichter gesagt, als getan.

    Liebe Grüße

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  2. ...und ich habe mir gerade aus deinen Gedanken Energie geholt, aufgetankt sozusagen;-)

    Dankend lieb,
    Rachel

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  3. Ich habe eine Freundin, die ist eine Riesen-Tankstelle, alle zapfen sie an. Sie hat eine Aura, da wollen alle von profitieren. Ich sage ihr so oft, denk mehr an Dich. Hilft nix.

    Danke für den Tipp, werde jetzt auch Tanken, gönne meiner Seele "Gebratene Nudeln mit Krabben" vom Chinesen....

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  4. P.S. Ich kann schlecht nehmen, deshalb bin ich auch oft so schlapp

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  5. @Ly ich glaub das lag eher daran, dass Du mit Deinen eigenen Händen was geschaffen hast, stimmt das is nämlich auch eine gute Tankstelle!

    @Rachel dann is ja gut und Du kannst es sicher gut gebrauchen, weiterhin gute Besserung Dir :-))))

    @Schmedderling ja wie gesagt: ich habs auch nur auf die harte Tour verstanden
    ich bin ja auch viel schlapp und müd...heut aber werd ich noch bei Esel und Pony vorbei schauen, mal sehn wer was abgeben mag (die spüren das ja auch sehr gut)
    und allein frische Luft tut ja auch schon gut.

    Machts gut!

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