Donnerstag, 12. August 2010

Ziele

Ich tu mich ja schwer mit meinen Lebenszielen.

Von mir festgesetzte Ziele gab es so gut wie noch nie in meinem Leben.
(nachdem mein erstes richtiges Ziel:der Wunsch auf die Realschule zu wechseln, von meiner Mutter eiskalt abgeblockt wurde, gewann ich die Überzeugung: andere wissen besser was für mich gut ist).

Ich ließ mich treiben, schwamm mal hier hin mal dort hin.
Sagte immer: irgendwann will ich das mal sehn, das mal machen, das mal kaufen.
Es kommt aber keiner vorbei, der mich am Handgelenk packt und sagt: So liebe Regenfrau, nun machen wir mal nen Plan wie du das Ziel erreichen kannst.
Nene da musste ich schon selber ran:

Faßte ich dann doch mal irgendwelche Ziele oder Vorhaben ins Auge, waren diese viel zu groß, unrealistisch oder sonstwie unerreichbar.

Aber so schnell geb ich nicht auf.

Diesmal nahm ich winzig kleine, völlig unbedeutende Sachen, die ich erreichen wollte.
Zum Beispiel: In einer Sommersaison mit dem Fahrrad 500 km zu schaffen.
Tja was soll ich sagen...da es eher ein „Hobbyziel“ war und nicht ein „wie will ich für den Rest meines Lebens leben?“ ging es wunderbar leicht, zwanglos und voller Spaß.
Inzwischen habe ich schon über 700 km auf meinem Radltacho und gewann dadurch natürlich einiges an Selbstvertrauen „ich schaffe etwas“ und Selbstwertgefühl „das haste klasse gemacht, ich bin stolz auf mich“.

Und so lerne ich nun immer mehr mir Pläne zu machen, Teilziele einbauen und dann in kleinen Schritten das umsetzen.
Mein Leben wird für mich klarer! Das fühlt sich sehr gut an ;-)

Fazit: Mit einem Ziel vor Augen, lebt es sich besser, weil die Energie in zielgerichtete Bahnen gelenkt wird und sich nicht mehr so verstreuen kann!

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