Mittwoch, 11. August 2010

Träume

Manchmal weiß ich meine Träume nicht mehr, dann denke ich mir: Auch ok, dann soll es so sein.

Manchmal weiß ich meine Träume noch am Morgen, ordne sie aber unter „Alltagssituationen“ ein, also Sachen die ich sah, hörte, erlebte und sie im Traum bearbeitete.
Denen schenke ich kaum Beachtung.

Manchmal weiß ich meine Träume und sie beschäftigen mich sehr, ich fühle noch den ganzen Tag diesen Traum und weiß: Meine Seele will mir damit etwas sagen.
Die werden auch aufgeschrieben und meine freie Assoziation dazu auch.
Manchmal verstehe ich den „Wink mit dem Zaunpfahl“, manchmal bin ich einfach ratlos und verwirrt, weil ich nicht dahinter komme, warum und wieso und was...

Manchmal kann ich das sogenannte „luzide träumen“, sprich: Mir ist im Traum bewußt, dass ich jetzt träume. Sehr praktisch bei Alpträumen. So habe ich es schon öfters geschafft mir im Traum zu sagen: Du träumst jetzt, im Traum ist alles möglich: Also atmete ich unter Wasser, flog von einem Berg herunter, nachdem der Wanderweg immer enger und schmäler wurde und machte mich in Schreckenssituationen einfach unsichtbar oder weckte mich selber auf.
Ganz toll, ehrlich!
Am einfachsten kann man das einüben, indem man sich mehrmals täglich ganz bewußt sagt (oder denkt): JETZT bin ich wach.

Letztens träumte ich etwas, was mir sehr nach hing und was mich auch sehr berührte:
Es gab einen Stapel an recht kleinen Käfigen. In einen wollte ich eine schwarze Katze einsperren, das ließ sie natürlich nicht zu und wenn sie mal fast drin wäre, entwischt sie mir immer wieder....
Ich sehe das als einen Teil von mir: Welchen davon will ich einsperren? In feste Bahnen zwängen? Was will ich nicht (wahrhaben?)...was es genau ist, weiß ich noch nicht.

Was sich auch immer wiederholt ist folgender Traum:

Hauptperson: Mein absoluter Schulschwarm aus vergangenen Zeiten (der real natürlich damals nie was von mir wissen wollte) der nun absolut zu mir steht, mir hilft, mich ganz sanft ansieht und mich wirklich liebt. Also nicht diese Schwärmerei oder aus Einsamkeitsgefühlen geleitete „Liebe“ oder aus narzisstischen Bedürfnissen einer oder beider Personen...sondern wahre Liebe...so wie ich sie wahrscheinlich noch nie erlebt habe. Und dieses Gefühl ist unbeschreiblich...am ehesten trifft es: Wärme und Ruhe...
nach solchen Träumen sind meine hellichten Tage natürlich wunderbar, problemlos und selig grinsend!! :)

Träume sind was tolles :-)

Kommentare:

  1. Liebe Regenfrau
    Das Traumerlebnis vom Unter-Wasser-Atmen kenn ich. Den Traum hatte ich in meiner Kindheit oft! Und er war so real, dass ich es meinen Freunden im Schwimmbad immer wider zeigen wollte. Natürlich funktionierte es aber nicht, was mich damals sehr traurig machte. :-)

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  2. Ohje, das is natürlich weniger gut ;-)
    Ich tu mich auch real schwer mit atmen, ich stocke da oft oder atme zu flach..also traue mich nicht mir den Raum zu nehmen...
    Was ich auch oft träum(t)e is, dass ich mit dem Auto nicht mehr bremsen kann, schrecklich diese Hilflosigkeit und der Kontrollverlust...is immer in Zeiten, wo ich mir auch keine Pause gönne und immer weiter "fahre".
    Sind also auch hilfreiche Hinweise :)

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