Samstag, 19. Juni 2010

Supergute Tage

Ein Buch von Mark Haddon.

Geschichten von Außenseitern lese ich gerne. Egal ob erfundene oder wahre.
Wahrscheinlich weil ich diese Gefühle und Gedanken so gut kenne.

Diesmal handelt es sich um einen 15.jährigen Jungen, der ziemlich in seiner eigenen Welt lebt, denn er hat das Asperger-Syndrom, eine leichtere Form des Autismus.

In folgenden Eigenheiten erkannte ich mich wieder:
- Fremde Menschen machen mir Angst.
- Fremde Menschen in einem engen Raum machen mir Panik.
- Ich mag es nicht, wenn man mich anfasst.
- Dass ich selten lächle und es nicht mitbekomme, wenn jemand ärgerlich auf mich ist.
- Ich kann schlecht lügen.
Und: (ein Zitat) „Ich fand es schrecklich, dass all diese Leute um mich herum waren und soviel Krach machten, denn das waren zu viele Informationen in meinem Kopf und ich konnte kaum noch denken.“ (also:schnelle Reizüberflutung).

Dafür mag ich keine abstrakten Dinge und mit Mathe und Physik kann ich auch nix anfangen und ich flipp auch nicht aus, wenn mein Tag nicht minutiös geplant is (das würd mich ja völlig irre machen) und etwas Unordnung um mich herum stört mich auch nicht.

Alles in allem: Eine wunderbare schöne, warme und auch lustige Geschichte.
Und eins der Bücher, wo man sich wünscht, dass es nie enden möge.

Kommentare:

  1. Du Liebe,

    ich habe dieses Buch auch in meinem Bestand, ein sehr, sehr gutes Buch, ehrlich und in klaren Worten geschrieben...

    herzlichst, Rachel, die dir einen feinen Samstag wünscht;-)

    AntwortenLöschen
  2. Und ich hab sooo mitgefiebert mit dem armen Kerl, ob er es nach London schafft ;)

    Danke Dir auch einen schönen Tag!!

    AntwortenLöschen
  3. und schafft er es?
    ach, ich lese es einfach selbst ;) danke für den Tipp!

    liebste Grüße,
    Juli

    AntwortenLöschen