Samstag, 12. Juni 2010

Ich bin definitiv kein Herdentier.

Wenn alle von einem neuen Film reden, interessiert mich der schon mal nicht und ich gehe dann auch nicht ins Kino.

Alle fiebern der WM entgegen, ich verdreh die Augen.

Einen regnerischer Sonntagmorgen verbringe ich am liebsten spazierend draußen, während sich die meisten nochmal in die Federn kuscheln.

Die neueste Mode entlockt mir nur ein Schulterzucken.
Die Panik über irgendeine neue Grippe ebenso.

Mit 16 Jahren, als sich meine ehemaligen Klassenkamerden um Ausbildung kümmerten, ihre ersten Liebschaften hatten und ihre Jugendzeit mit Partys und viel Alkohol genossen, zog ich zu meinem damaligen Freund in eine biedere Wohnung, spülte jeden Abend das Geschirr, besuchte Oma im Altersheim und sah Sonntag abends brav die Lindenstraße.

Ich lebe sozusagen asymetrisch.....
manchmal ziemlich sonderbar.

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