Sonntag, 27. Juni 2010

Gefühlswende

Wie sehe ich die Welt?
Und für was entscheide ich mich?

Waren heute 2 Fragen an mich selbst gerichtet, während ich am See lag und in einem Buch las, daß einem helfen soll, sein Leben kreativer und sinnvoller zu gestalten.

Und ich ertappte mich dabei, wie ich voller Feindseligkeit war!
Igitt!!
Aber: Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zur Besserung :-)

Das erinnert mich an die Geschichte mir den 2 Wölfen (die in einem selbst hausen).
Und welcher gewinnt?
Den, den ich füttere.

Also gut: Was will ich vermehren: die Depressivität, den Groll, den Ärger, die Probleme
oder die Leichtigkeit, den Spaß, die Freude ...?
Es war, als würde sich ein Schalter in meinem Inneren umlegen und ich konnte die Menschen und deren Aktivitäten ganz anders sehen.

Das erinnert mich an eine Geschichte von meinem Vater:

Er hatte lange Zeit sehr viel Angst, vor allem möglichen.
Irgendwann war es so schlimm, dass er das Haus nicht mehr verlassen konnte und wenn, dann nur, wenn er mit dem Auto weg fuhr.
Er konnte keine Geschäfte mehr betreten, keine Feste mehr besuchen und seinen Job hatte er schon ganz früh dadurch verloren.
Er *schonte* sich immer mehr, las alles über Gesundheit was er bekam, es gab kein anderes Thema mehr in seinem Leben.
Irgendwann hatte er so die Schnauze voll davon, dass er etwas erstaunliches tat:
Er sagte sich: Ich steige nun aufs Rad und fahre damit ins nächste Dorf (ca. 3 km) und wenn ich umfalle und ins Gebüsch fliege: scheiß egal, irgendwer wird mich schon finden!

Er stieg aufs Rad und fuhr.
Natürlich versagte sein Kreislauf nicht und auch sonst passierte nichts, was er davor befürchtet hatte.
Ab da war der Bann gebrochen: Er fuhr nun öfter, er ging in Geschäfte und bald schon hatte er auch wieder einen neuen Job.

Im weiteren Kapitel ging es um den Humor!
Das bestärkte meine neue Einstellung zur Welt und zu meinem Leben!
Ich grinste...
ich lächelte...
und fuhr pfeifend und in Schlangenlinien nach Hause....

Nur für heute,
nehme ich mich selbst, weniger ernst. ;-)

(ich meine damit nicht: ständig positiv zu denken oder alles auf die leichte Schulter zu nehmen und immer witzig zu sein, aber wie immer: Der gesunde Mittelweg machts ;))

Kommentare:

  1. Ich erkenne mich in deinen Worten....das ist das Gesetz der Projektion in Aktion....<3..und wie gesagt ich kenn das was du gerade durchmachst!!! Deshalb alles erdenklich liebe dir!!!

    vlg daniel

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  2. Danke für die Story mit den Wölfen. Kannte sie nicht & habe sie im Net gefunden.
    Mir ging es mal ähnlich wie Deinem Vater. Habe mich auch ebenso aus dieser Lage "errettet". Wow, wie viele Ähnlichkeiten man in der Welt entdeckt...
    Gruß,
    Juli

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  3. Aloha Daniel, na dann sind wir schon zu zweit :-)))
    Liebe Grüße!!

    Ach Juliane..siehste mal: ich war zu faul nach der Geschichte zu suchen, weil ich mir dachte: Die kennt eh jeder.
    Wieder eine neue Weltsicht. *grins*
    Und ja: manchmal is es echt beruhigend zu sehen, wie ähnlich sich doch Menschen sind und man nicht alleine solche Probleme hat.

    Schönen Abend!!!!!!!!!

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