Donnerstag, 24. Juni 2010

Ein Ausflug


Heute gönnte ich mir mal einen schönen und fast sorgenfreien Tag.
Ich traf mich mit einem Kumpel und wir picknickten in einem Park in einer wunderschönen Wiese voller wilder Blumen.

Dann ging es in die Unterwasserwelt. In's Sea-Life.
Ich besuche keinen Zoo und keinen Zirkus mit Tieren, weil ich diese Haltung der Lebewesen nicht akzeptiere. Wenn dann nur artgerechte Haltung.
Heute machte ich eine klitzekleine Ausnahme.

Mein inneres Kind konnte staunen, sich an der bunten Vielfalt satt sehen, sich entspannen, sich voll und ganz drauf einlassen, wie herrlich!
Sanfte Musik umplätscherte mich, wenig Menschen waren da und man konnte von einem Becken zum anderen schlendern.

Dann kamen wir in einen Glastunnel, nun schwammen die Fische über uns hinweg, man hatte das Gefühl zu tauchen und nach oben zu sehen und das glitzern der Sonne erahnen.
Am liebsten hätte ich mich an Ort und Stelle hingelegt und wär für heute nicht mehr da aufgestanden.

So beruhigend, so entspannend.
Eine riesen Schildkröte zog über mir ihre Bahnen und 3 kleine Haie jagten sich über meinem Kopf gegenseitig.

Ich musste grinsen und fühlte so eine tiefe Verbundenheit mit der Natur, mit den Tieren, ja wir alle sind eins. Auch wir sind Natur. Nur haben das leider leider schon viel zu viele vergessen.

Der BP-Chef sollte sich mal diese Wasserwelt live ansehen und nicht großkotzig mit der Jacht rumschippern, während weiter das Öl diesen wunderschönenen Lebensraum zerstört.

Zum heulen.

Ein Fühlbecken gab es auch und ein netter Mann stand dabei um Fragen zu beantworten und Infos zu geben.
Ich durfte ganz sanft eine Seeanemone streicheln. Doch dann war da auf einmal was hartes, natürlich erschrak ich enorm, weil ich eh schon Angst hatte, dass ich dem Tier schade.
Ich schrie auf und zog blitzschnell meine Hand wieder aus dem Wasser.
Ein Besucher neben mir: Oh Gott jetzt is der halbe Finger weg was?

Nunja so schlimm wars nicht :-)

Und irgendwann sperren uns die Tiere ein und dann müssen wir uns begaffen lassen, an uns Experimente durchführen lassen, wir werden gejagt, ausgestopft, aufgegessen, gequält und schließlich ausgerottet.

Kommentare:

  1. Du Liebe,

    oh, das freut mich, das liest sich echt gelungen, lächel...
    Und Schildkröten sind meine Favoriten, ich habe zwei Landschildkröten schon fast 30 Jahre und zwei Wasserschildkröten 22 Jahre;-) Sie kennen mich, wenn sie auch kein Geräusch machen, so verstehen wir uns ohne Worte!!!

    herzlichst, Rachel

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  2. Danke Dir ;)
    Ja Tiere sind uns näher, als man manchmal glauben will.
    Ach das Highlight schlechthin vergaß ich doch glatt: Ich durfte in der Bahn einen ganz angenehmen Flirt noch genießen ;-)))

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