Montag, 31. Mai 2010

Warum *Regenfrau*

Warum der Name *Regenfrau*?

Ich liebe Regen, ganz einfach.
Ich mag auch die Sonne, hin und wieder, aber nicht zu lange und nicht, wenn sie zu heiß wird.

Ein regnerischer Sonntagmorgen ist mir immer willkommen.
Es sind kaum Leute unterwegs.
Ich frühstücke nur kurz und begebe mich dann nach draußen.
Und fühle mich einfach pudelwohl.
Später zuhause angekommen, lege ich ein 2.Frühstück nach, lese, döse noch etwas im Bett oder surfe im Internet.
Irgendwie ist dann der Druck weg, nach draußen zu müssen, was ganz tolles machen zu müssen, einen Ausflug oder was auch immer.

Und es ist auch in der Wohnung ruhiger.
Viele schlafen länger, schauen TV, die Kinder toben nicht im Garten herum, alles hat sich verkrochen
und ich atme auf.

Am schönsten ist es nach einem heißen Sommertag,
wenn ich die schwarze Wolkenbank aus dem Westen sehe,
gespannt wie ein Kind drücke ich mir am Fenster die Nase platt.

Der Strum fegt die losen Teile herum,
Bäume biegen sich,
die Spannung steigt,
irgendwann der erste Blitz,
der erste Donner,
vielleicht Hagel,
prasselnder Regen,
kühle Frsiche zieht durch die geöffneten Fenster herein.
Draußen tobt es als würde die Welt unter gehen und
ich atme wieder auf.

Wenn es zu heiß ist und man so wenig Kleidung wie möglich anzieht,
ist es für mich noch schlimmer.
Ich fühle mich dann so ungeschützt.
So nackt.

Die langen hellen Tage sind erst recht ein Graus.
Ich brauche sehr viel Schlaf und ich kann die Wohnung noch so sehr abdunkeln,
so weiß ich doch: Es ist noch hell
und fühle es wie eine Verschwendung, dass ich diesen langen Tag nicht bis zum Schluß ausgenutzt habe.

Immer dieses "müssen".
Schrecklich.

Somit war der Monat Mai für mich ein Glücksgriff,
an über 20 Tagen hat es stark geregnet :-)

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